Thinglink – interaktive Fotos für deine Homepage

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ThinglinkIch habe gerade Thinglink entdeckt. Ein 2010 gestarteter Service, der es dir erlaubt, Fotos auf deiner Homepage oder deinem Blog so zu taggen/markieren, wie man es z. Bsp. von Facebook oder Youtube her kennt.

Die Idee scheint mir ziemlich genial. Gerade wenn man einen Blog als Marketing-Tool für eine E-commerce-Site nutzt, kann man so problemlos ein Produktfoto mit Tags versehen, die direkt zum Shop führen. Somit ist die Aktion, die Ikea auf Facebook startete, jetzt auf deiner eigenen Homepage möglich, denn du kannst ein Foto mit so vielen Tags, wie du willst versehen (man sollte das Foto vor lauter Tags allerdings schon noch erkennen können). Hast Du also ein Foto mit mehreren Produkten, kannst Du problemlos einen Link (inkl. Beschreibung) zur Verkaufsseite jedes einzelnen Produkts setzen. Natürlich können diese Tags auch Links zu weiterführenden Artikeln etc. sein. Oder du nutzt die Tags, um die Aussage des Fotos zu steigern.

Ausserdem kannst du deine Fotos jetzt auch sprechen lassen! Wie das geht? Thinglink erlaubt dir, einen Tag mit einer Soundcloud-URL zu versehen. Dort kannst Du entweder deine eigene Audio-Datei hochladen oder aus deren Liste auswählen, um dann das Bild mit Sound zu untermalen. Wenn der entsprechende Tag angeklickt wird, erscheint dann automatisch ein Player.

Nachfolgend ein Beispiel, wie das dann aussieht (ein kleines Minus, auch wenn dadurch die Integrität des Fotos gewahrt wird: man muss die Maus über das Bild führen, damit die Tags ersichtlich werden – nur sind die meisten User sicherlich nicht daran gewohnt, dies bei einem Bild auf einer normalen Website zu tun): (more…)

7 nützliche Tipps zur Steigerung des ROI von E-mail Kampagnen

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E-mail MarketingVon den begrenzten Marketingmassnahmen, die ich aus Budgetgründen in den letzten Jahren als Kleinunternehmer habe anweden können, sind E-mail Kampagnen zweifelsohne das Mittel gewesen, welches am meisten ROI geschaffen hat. Diese persönliche Erfahrung wird durch eine Studie der Direct Marketing Association belegt, die für 2009 errechnete, dass bei E-mail Kampagnen $1 Marketing Spend einen ROI von $43,62 generiert! Auf Platz 2 der ROI-Hitparade folgte dann das SEM mit $21,85 – 50% niedriger. Gleichzeitig deutet der Trend darauf hin, dass der E-mail ROI in den nächsten Jahren sinken wird. Die Zeit der massiv, ungezielt versendeten E-mails scheint sich dem Ende zuzuneigen.

Hier ein paar Tipps, was man dagegen tun kann (und schon von vielen Unternehmen getan wird):

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4 für Unternehmer wichtige Lektionen aus “The King’s Speech”

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4 für Unternehmer wichtige Lektionen aus “The King’s Speech”Als ich Joy Tanksley’s Post über “The King’s Speech” auf Copyblogger las, musste ich erst einmal lachen. Der Grund war, dass ich beim Anschauen des Films fast genau das Gleiche gedacht habe, was sie geschrieben hatte. Laut Joy können gerade Klein-Unternehmer 4 wichtige Lektionen von der Figur des Lionel Logue, des Sprachtherapeuten, lernen.

Die erste Lektion: Qualität ohne jegliche Kompromisse

Im Laufe des Films bleibt Lionel seinen Prinzipien und Methoden immer treu, obwohl diese immer wieder in Frage gestellt werden, denn er ist sich sicher, dass er einen wertvollen und vor allem funktionierenden Service anbietet. Als Unternehmer gerät man, in der Hoffnung schnellen Umsatz zu machen, oft in Versuchung, von seinem originalen Business Modell abzuweichen, um es einem bestimmten Kunden rechtzumachen. Oder man gewährt einen beträchtlichen Rabatt und verkauft sich unter Wert. Ein solches Verhalten hat jedoch unweigerlich die Tendenz nach hinten loszugehen. In dem man seine Prinzipien kompromittiert, verliert man seinen USP und somit über kurz oder lang auch Umsatz. Zudem sollte man bedenken, dass man gerade im Zeitalter der Social Media noch mehr auf seinen Ruf bedacht sein sollte. (more…)

9+ Tipps zur Verbesserung Deiner E-Commerce Konversionsrate

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E-CommerceEconsultancy hat vor kurzem eine Stichprobe bzgl. der Faktoren, die die Kaufentscheidung von Konsumenten auf E-Commerce Seiten beeinflussen, erstellt. Die gewonnen Erkenntnisse decken sich mit anderen Studien und auch mit meiner persönlichen Erfahrung und können zu bedeutenden Steigerungen der Konversionsrate führen.

1) Lieferkosten

Welche Art von Lieferservice bevorzugt wird und wieviel er kosten darf, war von Person zu Person unterschiedlich. Einstimmigkeit herrschte darüber, dass die Lieferkosten von Beginn des Kaufprozesses an transparent sein müssen. Nichts ist für eine Kunden unangenehmer – und ich spreche aus persönlicher Erfahrung, wenn Lieferkosten auf einmal erst im Checkout auftauchen. Warum sollte man auch kurz vor dem erfolgreichen Abschluss einer Transaktion auf einmal eine letzte Hürde (=zusätzliche Kosten) aufbauen. Allein schon der gesunde Menschenverstand diktiert, dies nicht zu tun. Der einzige Grund, der mir einfällt, ist, dass man durch erhöhte Lieferkosten seine Marge aufbessern will, aber dann sollte man vielleicht sein ganzes Business Modell überdenken.

Ein Plus konnten auch die Sites verbuchen, die ab einem bestimmten Betrag Lieferung frei Haus anbieten. Alle Teilnehmer merkten an, dass sie dies sicherlich motivieren würde mehr auszugeben.

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Jobsuche 2.0 Tipp oder wie eine gezielte Adwords-Kampagne zum Erfolg führte

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Letzten Sommer war Alec Brownstein ein Copywriter bei Publicis in New York, der die Agentur wechseln wollte. Auf der Suche nach Stellenangeboten googelte er die Namen der Creative Directors, die er am meisten bewundert, und stellte fest, dass auf der Ergebnisseite keine Sponsored Links waren.

Von der Prämisse ausgehend, dass jeder sich mehr oder weniger oft selber googelt, kaufte er eine auf die Namen besagter Creative Directors ausgelegte Adwords-Sponsored Links-Kampagne mit der folgenden Nachricht: “Hey, [Name des Creative Directors]: Goooogling yourself is a lot of fun. Hiring me is fun, too. www.alecbrownstein.com.”

Innerhalb von 6 Monaten hatten ihn alle bis auf einen für ein Interview angerufen und zwei machten ihm ein Jobangebot. Seit Ende des Jahres ist er nun ein Senior Copywriter bei Young & Rubicam.

Und die Kampagne hat ihn ganze $6 gekostet!

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